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Datenschutzhinweis

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Kinder
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Kontaktdaten
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SV Waltershofen e.V.
Norbert Glöckler
Blumeneckstraße 1a
79112 Freiburg

Mail: datenschutz@svwaltershofen.de

Ein Verzeichnis aller unserer Datenverarbeitungstätigkeiten und die entsprechenden Verantwortlichen finden sie hier. (Verarbeitungstätigkeiten)

Sie können sich jederzeit bei Fragen zum Datenschutz direkt an uns wenden, unter den o.g. Kontaktdetails.

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Berichtigungsrecht
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Löschrecht
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Einschränkungsrecht
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Widerspruchsrecht
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Datenübertragungsrecht
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Beschwerdestelle
Jeder Betroffene Person besitzt das Recht sich bei der Datenschutzaufsicht bei Nichteinhaltung der zugesagten Datenverarbeitung zu beschweren. Diese Aufsichtsbehörde ist unter https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/online-beschwerde/ zu erreichen.

Aktualisierung der Datenschutzhinweise
Diese Datenschutzhinweise werden ständig an die aktuellen Funktionen, Technologien und das geltende Recht angepasst. Dies erfolgt in unregelmäßigen Abständen. Es gilt die jeweils auf der Internetseite bereitgestellt Datenschutzerklärung.

Stand: Mai 2018

C-Jugend
JFV Tuniberg – SG Schlatt
3:2 (1:0)

Wer am Montag das Pokalhalbfinale gegen den SV Schlatt nicht gesehen hat, der hat eines der spannendsten und aufregendsten Pokalspiele verpasst, da war der Tatortkrimi am Sonntag im Vergleich dazu eine Schlaftablette. Die Gäste aus Schlatt hatten eine beachtliche Fangemeinschaft von ca. 30 Fußballanhängern mitgebracht, die auf der Tribüne für ordentlich Stimmung sorgten.
Wie der Trainer aus Schlatt nach dem Spiel mitteilte, hatte er das Spiel des JFV Tuniberg gegen Ebnet gesehen und war so beeindruckt, dass er gegen die Sturmspitzen Lars und Luis da Silva gleich zwei Manndecker stellte, die den beiden auf den Füßen standen. Dafür hatte Adrian als hängende Sturmspitze ungewohnt viel Freiraum, die er für gefährliche Angriffe nutzte, die der gute gegnerische Torhüter zunichte machte. Lediglich Tobias war es vergönnt mit einem abgefälschten Schuss den 1:0 Führungstreffer zu erzielen.
Nach der Pause stürmten die Schlatter wie entfesselt und erzielten innerhalb von 5 Minuten 2 Treffer zur 2:1 Führung. Der Tunibergexpress hatte zu diesem Zeitpunkt Mühe wieder in die Spur zu finden und es war einem Geniestreich von Timo zu verdanken, dass der Ausgleich gelang, der mit einem Gewaltschuss aus ca. 20 Meter unter die Latte dem Torhüter keine Chance ließ.
10 Minuten vor dem Ende schien das Spiel entschieden, als der Schiedsrichter auf Elfmeter für Schlatt entschied. Doch den platziert geschossenen Schuss lenkte Laurin mit einer sensationellen Parade um den Pfosten. Als sich alle schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, nutzte Adrian eine kurze Unaufmerksamkeit der gegnerischen Abwehr und sein Schuss, Marke Tor des Monats, schlug zur Freude der mitfiebernden Tuniberger Fans in den linken oberen Torwinkel ein.
Nachdem in den vergangen Spielen die Sturm- und Abwehrreihe geglänzt hatten, war diesmal das Mittelfeld mit Timo, Janek, Tobias und vor allem Marlon hervorzuheben, nicht nur aufgrund der Tore sondern weil sie unermüdlich bis zur letzten Minute kämpften und ein riesiges Laufpensum absolvierten.
Torschützen: T.Wissler, T.Weizel, A.Höfflin

Nur ein Punkt für die Erste gegen Weilertal

Gegen den abstiegsbedrohten SV Weilertal kam Waltershofen nicht über einen einfachen Punktgewinn hinaus. Die engagiert kämpfenden Gäste führten zur Pause mit 1:0, ehe ein Doppelschlag der Waltershofener Stürmer Joos und Jenne die Partie zugunsten des SVW kippen ließ. Doch die Weilertäler steckten nicht auf und kamen 7 Minuten vor dem Ende noch zum nicht unverdienten 2:2 Ausgleich.
Waltershofen ist dadurch wieder um einen Platz auf Rang 4 abgerutscht, hat aber nach wie vor noch Chancen auf einen der beiden Aufstiegsplätze.
Zu den Spielberichten der ersten Mannschaft.
Die Tabelle der ersten Mannschaft.
Der Spielplan der ersten Mannschaft.

Auch gegen die Zweite des SV Weilertal konnte unsere Zweite einen weiteren Sieg einfahren. Daniel Woischnor und Florian Hug erzielten die Waltershofener Tore zum 2:1 Erfolg.
Zu den Spielberichten der zweiten Mannschaft.
Die Tabelle der zweiten Mannschaft.
Der Spielplan der zweiten Mannschaft.

B2-Jugend
JFV Tuniberg 2 – SV Breisach 2
0:4 (0:1)

Am darauf folgenden Samstag, den 12.05.2018, empfing die B2-Jugend den Tabellenführer SV Breisach in Opfingen. Zwar personalgeschwächt, aber vom Montagsspiel hoch motiviert entwickelte sich zunächst ein munteres Spiel. Doch leider gelang den Gästen aus Breisach in der 22. Spielminute ein verdeckter Überraschungsschuss von der Strafraumgrenze, der unserem Torwart keine Chance ließ. Dies blieb jedoch der einzige Treffer in der ersten Halbzeit, obgleich es weitere Chancen, auch für die Tuniberger Gastgeber gab.
Die Hoffnung, das Spiel in der zweiten Halbzeit zu drehen, wurde trotz Möglichkeiten zum Ausgleichstreffer nach etwa zehn Minuten zerstört. Das Spiel wurde fahriger, deutlich ließen die Kräfte und die Konzentration nach. Weitere neun Minuten später erhöhten die Gäste auf 0:3. Nun war Schadensbegrenzung angesagt. Etwa sechs Minuten vor Schluss nutzten die Breisacher erneut eine Chance erfolgreich zum 0:4. Dies war auch der Endstand und somit die Heimniederlage besiegelt.
Nun steht die B2 des JFV Tuniberg auf dem 5. Tabellenplatz und bestreitet am 15. Juni in Opfingen ihr letztes Rundenspiel. Gegner sind die B2-Junioren der SG Ebnet, die derzeit Viertplatzierten. Bei einem Sieg könnte Tuniberg der SG Ebnet noch den 4. Platz streitig machen, was letztendlich ein erfolgreiches Saisonziel bedeutet.

D-Jugend
JFV Tuniberg – Spvgg Untermünstertal
4:1 (1:1)

Am Samstag, den 12.05.2018, empfing die D1 des JFV Tuniberg den Tabellendritten SpVgg Untermünstertal im Umkircher Mühlbachstadion.
Bereits kurz nach Spielbeginn geriet unsere Mannschaft durch ein Kopfballtor mit 0:1 in Rückstand. Danach fand unser Team immer besser ins Spiel und erspielte sich Torchance um Torchance. Kurz vor der Pause wurde das Bemühen unserer Mannschaft belohnt. Mit einem 1:1 ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff übernahm unsere Mannschaft sofort wieder das Spielgeschehen und erarbeitete sich mit einer gefühlten Passquote von 90 Prozent eine Torgelegenheit nach der anderen. Das sehr gute Pass- und Kombinationsspiel führte schließlich zum Erfolg. In der 45. Spielminute ging Tuniberg mit 2:1 in Führung. Die Druckphase unserer Mannschaft setzte sich weiter fort, torgefährlich dominierte unser Team das Spiel. Doch dann erhielten die Gäste mit einem umstrittenen Elfmeter die Gelegenheit zum Ausgleich. Unser Torwart parierte den Schuss jedoch bravourös und hielt die Tuniberger D1 somit auf der Siegerstraße. Im weiteren Spielverlauf erzielten unsere Jungs durch sehenswerten Kombinationsfußball noch zwei Treffer und besiegten SpVgg Untermünstertal letztendlich verdient mit 4:1.
Bei noch zwei ausstehenden Spielen gegen die beiden Tabellenletzten SG Biengen und Staufener SC sollte es unserer Mannschaft gelingen, den in der ersten Saison hervorragenden vierten Tabellenplatz fest zu machen.

SV Opfingen AH – SV Waltershofen AH
0:1 (0:0)

Derbysieg mit bitterer Pille
Nicht die angekündigten Schwülegewitter waren es, die am Vatertagsvorabend gegen halb neun krachend über das Altherren-Derby in Opfingen hereinbrachen. Vielmehr entfuhr das fürchterliche Geräusch Marco Müllers Schulter, der einen zweikampfbedingten Tiefflug mit einer Bruchlandung vollendete. Allen Anwesenden war schlagartig klar: subkapitale Humerusfraktur! Oder wie es nach der Bestätigung durch die Röntgenaufnahmen auch treffend bezeichnet wurde: Arm am Arsch! Eine bittere Pille für die Alten Herren des SVW, die sich auf den wochenlangen Ausfall ihres Siegtorschützen des Abends einstellen müssen. Und eine noch bitterere für Marco persönlich, der nun auf Vieles verzichten muss. Urlaub, Auto fahren, kicken, einarmige Liegestütze mit links.
Nun ja, abgesehen von diesem unglücklichen Vorfall, lief der Abend für die Waltershofener ganz rund. Bereits beim Treffen und der gemeinsamen, ökologisch einwandfreien Anreise per Fahrrad war die Stimmung gut und man konnte die eigene Nervosität und die unterschwellige Ehrfurcht vor dem Gegner mit ein paar plakativen Parolen überspielen. Hannes zumindest hatte in Opfingen noch nie verloren. Im Nachbarort angekommen, ließ man dann eine deutliche Fokussierung auf das Wesentliche erkennen. Der Gipfel der Konzentration war erreicht, als die letzten Teammitglieder samt Bierglas den Weg von der Clubheimterrasse in die Katakomben gefunden hatten. Der Einheitsdress wurde übergestreift und man ging zur taktischen Ausrichtung über, von der man sich den gewinnbringenden Unterschied für die kommenden 2 x 40 Minuten erhoffte. Hannes gelang es dabei zum wiederholten Male, seine ausgereiften taktischen Überlegungen in motivierende Ansagen zu verpacken und somit die Spielanlage der Blau-Weißen auf ein noch höheres Level zu heben.
Auf dem Platz standen sich nun endlich, nach gefühlt jahrelanger Planung, die Roten und die Blau-Weißen gegenüber und es lag ein Hauch von Rivalität in der Luft. Hier muss jetzt hervorgehoben werden, dass die Partie jederzeit fair geführt und von dem einheimischen Referee exzellent geleitet wurde, was für ein Spiel dieser Kategorie nicht ganz selbstverständlich sein dürfte. Die erste Hälfte war also von der Taktik geprägt. Bei etwas mehr Ballbesitz auf Opfinger Seiten neutralisierte man sich nahezu im Mittelfeld. Kein Team war bereit, das Risiko frühzeitig zu erhöhen, um entschiedener auf einen Führungstreffer zu drängen. Dennoch blickten die Waltershofener beim Pausentee auf zwei, drei aussichtsreiche Schusschancen zurück und ärgerten sich, dass sie den Kasten der Hausherren noch nicht zum Klingeln gebracht hatten. Allgemeine Zufriedenheit herrschte allerdings über die disziplinierte Spielart, mit der die Gutmann-Elf das lädierte Spielfeld zunehmend unter ihre Kontrolle gebracht hatte. Folgende Gladiatoren waren an diesem Abend für den SVW im Einsatz. Die Leuchtmontur und die Handschuhe trug Enzo L., das Zentrum der Defensive besetzten der hochmotivierte Manuel H., Derbymanager Stefan W. und ergänzend Treffpunkt-Chiller Florian A., die Außenbahnen wurden bearbeitet von AH-Debütant Lukas D. und Routinier Reini G. auf der rechten sowie dem wieder genesenen Richard M. und Käptn Frank G. auf der linken Seite. Das Mittelfeld komplettierten die Zugezogenen Hannes L. und Thomas R. und die Allzweckwaffe Volker M. hinter den Knipsern Florian H., Marco M. und Frank „the special one“ S.. Erstaunlich, aber nicht unbekannt war dabei, dass diese hochkarätige Truppe es wieder einmal verstand, die eigene Dominanz durch eine fragwürdige Wechselpraxis ins Wanken zu bringen.
Im zweiten Durchgang wollten beide Teams die Entscheidung herbeiführen. Während sich auf beiden Seiten mehr Gelegenheiten ergaben, die Abwehrreihen unter Druck zu setzen, machte die SVW-Bande Nägel mit Köpfen. Florian fand den auf dem Flügel lauernden Reini, der mustergültig auf Marco weiterleitete, welcher in einem Rausch von Torjägerinstinkt zu einem trockenen Flachschuss ansetzte und dem Keeper des SVO keine Chance mehr ließ. Der Bann war gebrochen. 0:1 aus Opfinger Sicht. In der Folge schien zunächst das Gästeteam weiter am Drücker zu bleiben und auf einen  Ausbau der Führung zu drängen. Nachdem aber im letzten Drittel die Präzision für weitere Treffer nicht ausreichte und man, von wenigen Aktionen abgesehen, auch nicht mehr gefährlich in die Box (Fußball-Neudeutsch für Sechzehnmeterraum) kam, hielt die Partie für die Blau-Weißen nur noch einen negativen Höhepunkt bereit. Den tragischen Niedergang des Goalgetters. Nach dem Schock war auch Opfingen nicht mehr in der Lage, Kapital aus seiner Schlussoffensive zu schlagen. Ein letzter Freistoß, der hart an der Grenze zum Strafstoß rangierte, verpuffte kurz vor Abpfiff. Für die Waltershofener Akteure und ihre zahlreich mitgereisten Anhänger stand ein weiterer Derbysieg zu Buche, der die Tunibergkrone noch ein bisschen heller glänzen lässt.
Als man nach einem ausgiebigen Shakehands einträchtig mit den Unterlegenen den Platz verließ, wurde bei Pechvogel Marco gerade die Narkose eingeleitet. Das per Strohhalm verabreichte Flüssiganästhetikum hielt ihn bei Laune, bis sich am Horizont der Notarzt mit Blaulicht ankündigte. Seinen Mitstreitern blieb nur, den Rest des Abends für ihn mitzufeiern, was bei gekonnter Bewirtung durch die engagierten Gastgeber wunderbar gelang. Die Heimreise wurde zwar erst zu fortgeschrittener Stunde angetreten, dennoch ließen es sich die Männer nicht nehmen, dem 1. Vorsitzenden noch persönlich die frohe Kunde vom Auswärtssieg und verspätete Geburtstagsgrüße zu überbringen.
In der Stunde des Erfolgs ist es der Mannschaft außerdem ein Anliegen, sich bei den Opfinger Gastgebern für die Einladung zu bedanken und bei allen mitgereisten Unterstützern fürs Anfeuern. Außerdem gehen ganz herzliche Genesungswünsche an den bayrischen Sturmtank und ein bisschen Selbstlob durch die eigenen Reihen.
Aufstellung:
E.L’Altrella
F.Gutmann, M.Hercher, F.Amrein, St.Weidner
R.Glöckler, H.Leistert, Th.Rees, L.Dombrowski, R.Maier, V.Müller
F.Hug, F.Strohbach, M.Müller
Torschütze: M.Müller