D-Jugend
Staufener SC – JFV Tuniberg
0:2 (0:2)

D1 besiegt Staufen mit 0:2
Am Samstag, den 02.12.2017, waren unsere D1-Junioren zu Gast beim Staufener SC. Auf dem Kunstrasenplatz in Staufen-Grunern entwickelte sich bei frostigen Temperaturen ein munteres Spiel. Unsere Mannschaft erarbeitete sich die besseren Chancen und konnte in der ersten Halbzeit zwei Treffer im gegnerischen Tor platzieren. Mit einer verdienten 0:2-Führung ging es in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten die Gastgeber offensiver, waren aber nur wenig torgefährlich oder wurden durch unsere hervorragend arbeitende Defensivabteilung gestoppt. Ab der 40. Spielminute bestimmte unsere Mannschaft wieder das Spielgeschehen und erarbeitete sich Chance um Chance. Leider konnte sie kein Kapital daraus schlagen, ein weiterer Treffer wollte einfach nicht gelingen. So blieb es bis zum Schluss spannend und bei einem verdienten 0:2-Erfolg für den JFV Tuniberg.
Somit haben wir die Hinrunde, bei einem noch ausstehenden Nachholspiel, mit einem bis jetzt hervorragenden 5. Platz beendet. Nach Startschwierigkeiten zu Beginn der Saison, welche wohl dem neu zusammengestellten und noch nicht aufeinander eingespielten Team zugestanden werden müssen, glänzten unsere D1-Junioren zuletzt mit einer beeindruckenden Serie von vier Siegen in Folge

C-Jugend
JFV Tuniberg – SG Heuweiler
10:1 (4:1)

Einen nahezu perfekten Fußballnachmittag erlebten die Zuschauer beim Spiel unserer Jungs gegen die SG-Heuweiler. Errangen sie doch einen in dieser Höhe unerwarteten Kantersieg gegen den bisherigen Tabellendritten und dabei lieferten sie trotz eisiger Temperaturen eines ihrer besten Spiele ab. Man tat einiges für das Torverhältnis und wurde darüber hinaus auch noch Herbstmeister, denn der direkte Konkurrent aus St.Georgen verlor gegen den Polizei-SV Freiburg mit 0:3.
Zum Spiel: Volle Kraft voraus, war das Motto des Tuniberg-Express von der ersten Minute an gegen die völlig überforderten Jungs aus Heuweiler. Sicher in der Abwehr, gekonntes Verschieben im Mittelfeld, schneller Spielaufbau und brandgefährliche Angreifer (dieses Mal auch mit dem notwendigen Glück), so sah über weite Strecken das Spiel des JFV-Tuniberg aus.
Die Chancenverwertung, die in den letzten Spielen noch bei gefühlten 10-20 % lag, dürfte in diesem Spiel auf circa 60-70 % angestiegen sein, wobei Timo und Luis da Silva mit ihren, z.T. wunderschönen, Treffern den größten Teil dazu beitrugen. Marlon erzielte das wichtige 1:0 und Lars steuerte den übrigen Treffer bei.
Torschützen: T.Weizel (5), L.Machado da Silva (3), M.Schroff, L.Schätzle

Spiele in Ebringen abgesagt

Die Spiele unserer beiden aktiven Mannschaften, die für Samstag nachmittag vorgesehen waren, sind vom gastgebenden FSV Ebringen abgesagt worden.

SVW siegt auch gegen die Portugiesen

Nie gefährdet war der Heimsieg des SVW gegen den FC Portugiesen Freiburg. Zwei schnelle Treffer durch Philipp Schneider und Sebastian Jenne sorgten schon früh für klare Verhältnisse. Mitte der zweiten Hälfte konnte Waltershofen noch 3 Tore nachlegen und besiegte den Vorletzten somit verdient mit 5:0.
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Die Tabelle der ersten Mannschaft.
Der Spielplan der ersten Mannschaft.

Durch zwei Tore der Routiniers Manuel Seifert und Fabian Joos siegte unsere Zweite gegen die Reserve der Portugiesen Freiburg mit 2:0.
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Der Spielplan der zweiten Mannschaft.

SC Eichstetten AH – SV Waltershofen AH
0:3 (0:0)

Die Alten Herren gewinnen auch am Kaiserstuhl
Mit dem SC Eichstetten lieferten sich die Waltershofener Alten Herren am vergangenen Freitagabend ein packendes Duell, das mit 3:0 gewonnen werden konnte. Damit ging man im Jahr 2017 in allen drei (auswärts geführten) Großfeldpartien als Sieger vom Platz und kann bei der nächsten Vereinsversammlung eine weiße Weste präsentieren.
Nachdem bereits im Sommer über ein Kräftemessen mit dem SCE gesprochen worden war, mussten zuerst sechs vorherige Vorschläge weggedoodled werden, ehe man für den Spätherbst einen passenden Termin fixieren konnte. Als jedoch klar war, dass die Partie zustande kommen würde, war die Vorfreude beim SVW groß. Ein Kader von 14 hochmotivierten Routiniers, die zuletzt hervorragende Trainingsbeteiligung und die Kunstrasenpremiere für die Blau-Weißen, das konnte nur gut werden.
Im Abschlusstraining und den zahlreichen Vorbesprechungen in der Wettkampfwoche stand dann die taktische Ausrichtung des Tuniberg-Teams im Mittelpunkt. Chefstratege Hannes hatte es sich nicht nehmen lassen, die örtlichen Bedingungen in Eichstetten schon einige Tage im Voraus zu inspizieren und verstand es anschließend, einen wasserdichten Matchplan zu stricken, den er seiner Mannschaft unermüdlich und unnachahmlich einzubläuen versuchte. Im Kern ging es dabei um diszipliniertes Positionsspiel innerhalb der zwei geplanten Viererketten und cleveres, abwartendes Verschieben der Doppelspitze. Und mit seiner Vorhersage, dass man in der zweiten Spielhälfte die Früchte für das konsequente Einhalten seiner taktischen Vorgaben ernten könne, sollte Hannes am Ende recht behalten.
Endlich auf dem Platz, mussten sich die Gäste erst einmal mit den ungewohnten Lichtverhältnissen, den gigantischen Ausmaßen des Feldes und dem Kaiserstühler Sauwetter akklimatisieren. Im Rahmen der von Hannes angeleiteten, taktikbezogenen Aufwärmübungen konnten sich aber alle Akteure schnell mit den Gegebenheiten vertraut machen und fühlten sich gewappnet für die vereinbarten 2 x 40 Minuten. Goalie Enzo L’Altrella hatte vorsichtshalber wieder den Neon-Fummel übergestreift, um für seine Vorderleute wenigstens von der Mittellinie aus erkennbar zu sein. Und auch auf den übrigen Positionen war man glänzend besetzt. Für die Außenverteidigeraufgaben meldeten sich Stefan Weidner und Frank Gutmann fit, in der Innenverteidigung debütierte die SVW-Legende Dominik Dettinger neben der gesetzten „Steinmauer“ Manuel Hercher, was für die Eichstetter Angreifer einen spaßfreien Abend versprach. Das Spiel nach vorne sollte vom Jugendtrainerduo Hannes Leistert und Thomas Rees im Mittelfeld iniziiert werden, während Reinhard Glöckler links und AH-Küken Mark Arenz rechts Kilometer runterspulen wollten. Für die kongenialen Sturmpartner Frank Strohbach und Florian Hug hieß die Devise abwarten, Tee trinken und dann gnadenlos zuschlagen. Dass man es sich leisten konnte, die universell einsetzbaren Volker Müller und Albrecht Stiefvater von der Bank zu bringen, spricht für ein Waltershofener Luxusproblem. Ebenfalls im Dienste der Mannschaft stand Marco Müller, der leider das WarmUp verletzungsbedingt abbrechen musste. Seinen wichtigen Beitrag konnte er jedoch in den Bereichen Material, Motivation und Management leisten. Als zwölfter Mann waren wieder einige Frauen und Kinder mitgereist, was ja als eigentliches Erfolgsgeheimnis der SVW-Truppe anerkannt werden muss.
In Halbzeit eins entwickelte sich ein ansehnliches Spielchen, das zwar von der Taktik geprägt war, aber dennoch durch einige Torraumszenen begeistern konnte. Erwähnenswert ist dabei die Co-Produktion von Hannes, der aus spitzem Winkel Richtung Tor laufend, Frank S. das Spielgerät per Pfostenabpraller zuspitzelte, welcher seine gefürchete Außenrist-Granate ansetzte und einen SCE-Verteidiger zu einer Rettungstat in höchster Not veranlasste. Da im weit entfernten Gästestrafraum der gut gelaunte Enzo auch ein oder zwei Torschüsse sauber parieren konnte, ging man mit einem leistungsgerechten 0:0 zum Pausentee.
Zufrieden mit dem bisherigen Auftritt schritten die Tuniberger durch den futuristisch gestylten Kabinengang, um in der zweiten Hälfte die versprochene Ernte einzufahren. Es dauerte auch nicht lange, ehe Florian das Leder bis in den gegnerischen Fünf-Meter-Raum treiben konnte, sich in aller Seelenruhe einen Überblick über die Situation verschaffte und mustergültig querlegte für den heraneilenden Thomas, durch den man schließlich in Führung ging. Allerdings entwickelte sich in der Folge ein teilweise durchwachsenes Spiel der Blau-Weißen. Die bis dato perfekten, positionsgetreuen Ein- und Auswechslungen schienen nun weniger konzentriert gehandhabt zu werden, woraus sich eine zunehmende Unordnung in der SVW-Aufstellung ergab. Aufgrund von unklaren Aufgabenverteilungen, sowie fortschreitender körperlicher Ermüdung, klafften zwischenzeitlich deutliche Lücken im Verbund der eigentlich dominierenden Gäste. Das Spiel drohte zu kippen als Eichstetten das Heft in die Hand nahm und den Druck auf den SVW-Kasten erhöhte. Für die Gutmann-Elf war klar, ein zweites Tor musste her, um die Lage zu beruhigen. Und dann musste man sich wieder auf das Grundsätzliche zurückbesinnen. In den Köpfen der Beteiligten, sowie leibhaftig auf dem Kunstrasenteppich, mahnte Hannes erneut zur taktischen Disziplin. Und es wirkte. Ein ums andere Mal gelang es plötzlich wieder, selbst gefährlich Richtung Tor der Platzherren zu agieren. Über die linke Außenbahn machte Reini derart Dampf, dass sogar seine Sportausrüstung vorzeitig die Segel strich. Doch man wurde für die Mühen mit einigen Eckbällen belohnt, die am Ende zur Spielentscheidung dienen sollten. Zunächst wurde eine von Thomas scharf getretene Ecke im Sechzehner vom Wind erfasst und fiel hinter dem sich streckenden Torhüter direkt ins Netz und kaum zehn Minuten später verwertete der aufgerückte Manuel einen weiteren Eckstoß wuchtig per Kopf zum 3:0 Endstand. Der Käs war gegessen.
Mit dem verdienten Sieg in der Tasche ging man selbstbewusst in die obligatorische dritte Halbzeit. Was zunächst als mannschaftsinternes Kabinenfest begann, wurde bei Bier und Bifteki mit den Gastgebern weitergeführt und nahm seinen Lauf bis zur Taktiknachbesprechung am Lagerfeuer in einem Waltershofener Gemüsegarten. Nach dem Motto „Immer locker durch die Hose atmen“ verbrachten die SVW-Oldies also einige gemütliche Stunden im Rausch des sportlichen und kameradschaftlichen Erfolgs.
Großer Dank für einen gelungenen Abend gilt den Alten Herren des SC Eichstetten!

Aufstellung:
E.L’Altrella
F.Gutmann, M.Hercher, D.Dettinger, M.Arenz
R.Glöckler, H.Leistert, Th.Rees, St.Weidner, V.Müller
F.Hug, F.Strohbach, A. Stiefvater
Torschützen: Th. Rees (2), M.Hercher